Datum: Montag, 21. bis Mittwoch, 23. Mai 2012
Strecke: 15 km (mit dem Auto)
Im Buch: Kapitel 5, Seite 31
Peter und Silvia wohnten in einem alten Bauernhäuschen in dem kleinen Ort Achsheim, der zu Langweid am Lech nördlich von Augsburg gehört.
Unterm Kirschbaum sitzend haben wir dann erstmal den heilsamen Solfeggio-Klängen gelauscht - Frequenzen, denen seit Jahrhunderten eine besondere harmonisierende Wirkung zugeschrieben wird.
Die Idee dahinter: Alles im Universum schwingt – und durch bewusste Resonanz können Körper, Geist und Seele wieder in Einklang kommen.
Mehr zu Geschichte, Bedeutung und den einzelnen Frequenzen findest Du hier:
→ Zur Unterseite „Solfeggio – Schwingung als Erinnerung“
Währenddessen hat Peter meinen Fuß mit seinen Heilenergieobjekten behandelt: Nach dem toroidalen Prinzip der Erdmagnetlinien mit lackiertem Kupferdraht umwickelte Styropor-Ringe und Kugeln. Dadurch sollen die Raumenergie gebündelt und Heilprozesse beschleunigt werden. Auch hier spielen die Zahl 9 und der Goldene Schnitt eine wichtige Rolle.
Auch aus Kupferdraht hat er ein runenähnliches Gebilde geformt, das ebenfalls wohltuende und heilende Wirkung hat (an meinem geschwollenen Fuß erprobt).
Silvia setzt immer wieder allerlei Tinkturen an, und so konnte sie mich mit Rosskastanien-Auszug für die Behandlung des geschwollenen Fußes und mit Traubenkernöl für die Haut versorgen.
Peter ist keiner, den man in eine Schublade steckt. Er baut Heizungen, restauriert Oldtimer, diskutiert alte Sprachwurzeln – und tanzt mühelos zwischen Technik und Mythos.
Er beschäftigt sich sehr mit Zahlenharmonien. So hat er einen Würfel aus 216 kleinen kugelförmigen Neodym-Magneten zusammengesetzt – eine ziemliche Herausforderung! Ich habe sicherheitshalber zwei Exemplare von ihm erworben; eins ist unberührt, das andere ein Klumpen von Magnetkügelchen – ich hab’s nicht hingekriegt...
Bei einem Treffen der Deutschen Vereinigung für Raumenergie (DVR) in München hat er eine alte DDR-Standheizung gezeigt, die sehr robust aufgebaut ist und bei wenig Verbrauch 32 kW Wärmeleistung bringt! Robuste Technik, einfache Mechanik, hohe Dauerbelastbarkeit - ursprünglich für militärische oder industrielle Zwecke gebaut.
Im Inneren eines Doppelzylinders wird der Brennstoff - ein beliebiges Öl - auf eine rotierende Prallscheibe getropft und von dieser fein zerstäubt. Eine Glühkerze zündet dieses Gemisch. Der innere Zylinder wird von Wasser umspült, das erhitzt wird und direkt in den Heizungskreislauf eingespeist oder zum Aufladen eines Pufferspeichers verwendet werden kann.
Zwei Freunde von Peter waren gerade dabei, eine elektronische Steuerung für Pumpe, Motor und Zündung zu entwerfen. Ziel war Effizienzsteigerung und präzisere Regelung. Inzwischen ist diese Steuerung erhältlich.

Das Ofenrohr des Küchenherdes hat einen Durchmesser von 18 cm und die Abgase werden noch einmal in den Brennraum zurückgeführt (wie bei einem Brennwert-Kessel), wodurch die Verbrennung optimiert wird. Die Idee dazu stammt aus dem Buch "So flogen schon die Pharaonen".

Den Ofen im Flur hat er mit Kühlkörpern für Prozessoren beklebt, sodass er wesentlich mehr Wärme an die Raumluft abgibt. Der Kaminkehrer hat ihn dann allerdings ermahnt, die Abgastemperatur nicht zu sehr zu reduzieren, weil sonst der Kamin zu schwitzen beginnt. Einsparung: 15%.
Ein paar Jahre vor meinem Besuch saß Silvia am Computer und „schnorchte“ bei eBay, wie Peter es nennt. Auf dem Bildschirm: ein Fiat X1/9, Startpreis 137 Euro. Peter schaute ihr über die Schulter und meinte: „Biet mal mit“. Und so begann ein Projekt, das dreieinhalb Jahre dauern sollte.
Das Teil war allerdings in einem erbärmlichen Zustand. Also ersteigerte Peter zwei weitere Fahrzeuge desselben Typs als Ersatzteilspender – für zusammen rund 800 Euro.
Der Fiat X1/9 – ein keilförmiger Mittelmotor-Sportwagen der 70er – ist mechanisch ehrlich gebaut. Kein rollender Computer, sondern Metall, Schrauben, Kabel. Genau Peters Terrain.
Er zerlegte das Auto vollständig und baute es neu auf. Und dokumentierte jeden einzelnen Schritt mit Fotos und Text. Silvia hatte die Rolle der Lektorin: Wenn sie eine Passage nicht verstand, musste er sie neu formulieren - solange, bis sie technisch präzise und nachvollziehbar war. Am Ende entstand ein vollständiges Werkbuch – keine Bastler-Notizen, sondern eine durchdachte Restaurations-Dokumentation.
Als der Fiat fertig war, wollte Peter die Geschichte in Oldtimer-Zeitschriften veröffentlichen. Doch die ließen ihn abblitzen, weil er doch gar kein Autoschrauber war. Da hat er sich in sein neues Auto gesetzt und ist nach Turin zur Fiat-Zentrale gefahren. Dort war man begeistert!
Als ich bei ihm war, stand das Auto leider nach einem Unfall gerade beim Lackierer. Doch im Hof steht eine der ausgeschlachteten Karosserien als Hochbeet. Auch das ist Energieumwandlung.
Das im Buch „So flogen schon die Pharaonen“ von Hans Werding beschriebene Antriebssystem ließ ihn nicht los. Also baute er es nach. Während ich noch auf dem Weg nach Brüssel war, führte er das Gerät bei einer Veranstaltung vor unserem Biocafé vor – direkt vor dem Haus, ziemlich spektakulär. Manche bauen Modelle, Peter baut funktionsfähige Prototypen. Seine Konsequenz ist beeindruckend.