
Datum: Dienstag, 15. Mai 2012
Strecke: 27 km geplant, davon 24 elaufen
über Niederbrunn, Wim, Hinzing, Höslwang, Halfing, Griesstätt und Ramerberg-Unterkatzbach.
Im Buch findest Du diese Etappe in Kapitel 3 ab Seite 19.

Der Hilgerhof in Niederbrunn kann auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken. Um 1724 erbaut, befand sich der Hof zunächst in Besitz der Familie Hilger.
1963 erwarb der Münchner Versicherungsdirektor Tosso Herz das Objekt. Er renovierte es mit viel Idealismus, Geld und fachkundiger Unterstützung. Herz verstarb 1975 im Alter von 54 Jahren. Nach seinem Tod wurde der Hilgerhof dem Landkreis Traunstein als "Herz'sche Heimatstiftung Hilgerhof" entschädigungslos übereignet. Seitdem steht der Hilgerhof der Öffentlichkeit als Heimatmuseum zur Verfügung, in dem regelmäßig Konzerte, Tagungen und Familienfeier stattfinden. Auch der Oberbrunner Schützenverein hat hier sein Domizil gefunden, nachdem er aus unserem Haus „ausgezogen“ ist.

Auf dem Weg durch Hinzing bei Pittenhart – typische Chiemgauer Hügellandschaft

Landschaftlich reizvoll auf der Kuppe eines Moränenhügels gelegen, bietet Höslwang dem Betrachter einen umfassenden Blick nach Süden auf das tiefer gelegene Waldseegebiet "Eggstätt - Hemhofer - Seenplatte", den Chiemsee und darüber hinaus auf die ganze Alpenkette.
Die älteste Urkunde von Höslwang stammt aus dem Jahre 1076. Der Gemeindename Höslwang lässt sich etymologisch von "hasala" (Haselstaude) ableiten. Entlang der Auffahrt nach Höslwang sollen ehemals Haselnusssträucher gestanden haben, welche dem Ort den Namen gaben.

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Die landschaftlichen Formen unserer Halfinger Heimat wurden in der letzten Eiszeit durch die von den Gletscherströmen hervorgerufenen Schürfungen und Moränenablagerungen entscheidend geprägt. Das Gebiet um Halfing gehörte zur Ostflanke des großen Inngletschers, der nach seinem Rückzug in das Gebirge eine große Wasserfläche hinterließ, die nach und nach verlandete. Das Halfinger Freimoos und die Seen im Halfinger Moor (Wölkhamer-, Zillhamer- und Ameranger See) sind hier als ihre letzten Reste zu betrachten mit einer wertvollen und einmaligen Flora und Fauna.
In der Umgebung von Halfing wurden mehrfach prähistorische Funde gemacht, die auf eine frühe Besiedlung des ganzen Gebietes hinweisen. Von besonderem Wert ist ein prähistorisches Steinbeil aus Malachit, welches auf die Zeit um 2000 - 2400 v. Chr. datiert wurde (Fundstelle im Bereich der heutigen Hochriesstraße).
Etwa um 15 n. Chr. besetzten römische Truppen das Alpenvorland. Eine wichtige Heerstraße führte vom Legionslager Lauriacum (Lorch) an der Donau über Juvavum (Salzburg) zum Innübergang Pons Aeni (Pfaffenhofen bei Rosenheim) und weiter nach Augusta Vindelicorum (Augsburg). Überreste dieser Straße sind heute noch beim Ortsteil Irlach südlich von Halfing zu sehen.
Halfing ist eine sehr alte, mindestens in die Zeit der bayerischen Landnahme zurückgehende Siedlung ( ca. 500 - 550 n. Chr.). Hierauf weist der Ortsname mit der charakteristischen Endung auf “...-ing” hin. Ein weiteres Indiz hierfür ist die bereits im Mittelalter außergewöhnliche Größe des Ortes. Der ursprüngliche Name Hadoluinga leitet sich von Hadolf (oder Hadulf) ab, der wohl Anführer einer hier siedelnden Sippe war.
Halfing wurde 928 erstmals urkundlich erwähnt. Die Tatsache, dass in dieser Urkunde Hadoluinga damals bereits als ein Ort mit einer Kirche erscheint, bestätigt, dass Halfing schon lange vor dieser ersten Beurkundung bestanden hat.

Nostalgie pur bietet die Chiemgauer Lokalbahn jeden Sonntag und an den Feiertagen auf der 18 Kilometer langen, idyllischen Museumsbahn-Strecke von Bad Endorf über Halfing, Amerang nach Obing mit dem historischen Triebwagen „LEO“ (Baujahr 1952). Außerdem gibt es Sonderfahrten mit Dampfzügen.

Das Naturparadies "Freimoos" liegt am nördlichen Ortsrand von Halfing. Der "Moorlehrpfad Freimoos" verbindet die Gemeinden Halfing und Amerang und bringt seinen Besuchern einzigartige Naturschönheiten näher. Interessante und lehreiche Schautafeln informieren den Besucher, spezielle Aussichtspunkte laden ein zum Verweilen und Entspannen.

Jedes Jahr findet zwischen Juni und August das Opernfestival Gut Immling statt, mit mehreren Operneigenproduktionen und anderen Veranstaltungen, die mittlerweile Kultstatus besitzen. Die ehemalige Reithalle wurde inzwischen zu einem klimatisierten Opernhaus mit bequemster Bestuhlung, das Ensemble besteht aus internationalen Sängerinnen und Sängern. Stark nachgefragt ist auch die Kinderkulturwoche, die jedes Jahr im Rahmen des Opernfestivals stattfindet. Der Gutshof Immling dient als Aufführungsort ebenso wie als Gnadenhof für viele Tiere.
Hier haben wir so manche Aufführung genossen.
Die Geschichte von Ramerberg und seiner allernächsten Umgebung geht sehr weit zurück: unweit der Kirche, deren auffallend massiver Turm weithin zu sehen ist, liegen in einem Waldstück rund 10 Hügelgräber aus der Hallsteinzeit. "Rumaerberc", - so wird der Ort bereits in einer Urkunde (1137) des Klosters Attl erwähnt -, kann nichts anderes heißen als Berg von den Römern. Gemeint sind damit wohl die Romanen, die im 11. Jahrhundert in dieser Gegend auftreten und im Ebersberger Cartular erwähnt sind.
Zum Erholen laden in Ramerberg die Wege durch die Innauen und das dortige Naturschutz-gebiet ein. Ebenso beliebt sind bei den sportbegeisterten die Langlaufloipen des Wintersportvereines Zellerreit. In den gemütlichen Wirtshäusern der Gemeinde kann man sich anschließend bei gut bürgerlicher Küche stärken und verwöhnen lassen.

Das Gebiet um Ramerberg gehörte bis zur Säkularisation zum Kloster Attel. Seine ehemalige Filialkirche (heute Pfarrkirche), deren wuchtiger Turm romanisch ist und sein Chor sowie Schiff im 15. Jh. unter Verwendung romanischer Bauelemente verändert wurden, erlangte als Wallfahrt zum Hl. Leonhard im späten Mittelalter einige Bedeutung. Die tiefe Verbundenheit der Gemeinde zeigt sich auch heute noch bei dem alljährlich stattfindenden "Leonhardi-Ritt".

Das Schloss Zellerreit befindet sich im Gemeindeteil Zellerreit. Die viergeschossige Anlage wurde in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut und im 19. Jh. umgebaut. Zum Schloss gehört die Schlosskapelle St. Georg (spätgotisch, barock ausgebaut) mit Ausstattung.
Unweit der Pfarrkirche St. Leonhard befinden sich in einem Waldstück 10 Hügelgräber aus der Hallsteinzeit.
Gemeinde Ramerberg
www.ramerberg.de

Hier hatte ich meine erste Veranstaltung, von Horst Kröger organisiert.
Aufgrund eines Küchenbrandes wird es im Aommer 2026 abgerissen werden.
www.gasthaus-bichler.de
Vor 18 Jahren brachte der „Bayer“ Horst Kröger ein neues Brot auf den Markt. In Zusammenarbeit mit dem Bäcker Stangl hatten sie ein uraltes Rezept mit den Qualitäten des levitierten Wassers kombiniert und ließen das so genannte Essener Brot wieder aufleben.
Der Name kommt nicht aus dem Ruhrpott, sondern stammt von einer jüdischen Gemeinde aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Das Essener Brot wird mit Keimlingen gebacken. Die Mineralstoffe aus dem Korn werden durch den Keimprozess in eine Form überführt, die für den Menschen optimal verwertbar ist. Keimlinge ersetzen Backmittel und bringen ein Plus an Vitaminen und Vitalstoffen. Essener Brot gilt als besonders bekömmlich.
Kroeger - Brot und Backwaren-Spezialitäten
Unterkatzbach 3
83561 Ramerberg
Telefon: 08039-408770
E-Mail: info@essener-brot.com
Erneuert eure Körper, damit ihr die der Menge auf andere Ebenen erheben könnt. Lernt, das innerste Mark aller Nahrungsmittel dieser Erde aufzunehmen. Eure Mahlzeiten sollten Zeremonien sein! Die grundlegendste Kunst des Menschen besteht darin, die Nahrung zu beherrschen, sie im Rhythmus seines Körpers schwingen zu lassen.
Dies sind keine leeren Worte, sondern die Beschreibung eines konkreten Phänomens. Denn die Beherrschung der Nahrung bedeutet die Beherrschung der Gedanken.
EURE GEDANKEN SIND DIE „EINZIGE“ KRAFT, DIE DIE NAHRUNG VERGIFTET ODER LÄUTERT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wenn ihr die Orte und Umstände, an denen ihr im Himmel erschaffen wurdet, sehen könntet, würdet ihr eurem Körper nur noch ein Viertel von dem geben, was ihn gewöhnlich ernährt.
Ihr müsst die Nahrung „beleben“, wenn ihr sie esst. Begreift, dass ihr während des Essens dem großen Schöpfungsplan dient, denn ihr habt die Fähigkeit, das, was ihr aufnehmt, zu verfeinern.
Damit meine ich nicht die Arbeit eures Körpers, sondern die eures Geistes, denn der Geist prägt eurer Ätherflamme seine Befehle ein.
Ich sage euch, Brüder, eure Liebe kann eurem Ätherwesen befehlen, die vitalstofflichen Bestandteile jeder Nahrung zu verändern.
Ihr versteht nun, wie groß die Verantwortung des Menschen auf dieser Erde ist. Er steht im Mittelpunkt aller Austauschbeziehungen, er ist das Feld für die Verwandlung der Kräfte.
(Aus „Essener Erinnerungen“ von Meurois/Givaudan, Eine Rückbesinnung auf die wahren Wurzeln des Jesus von Nazareth, Seite 239
„Wenn Unkraut und Disteln gepflanzt werden, so sind sie es, die wachsen
Sie werden die Blumen meines Herzens, die Lebensfreude, ersticken und verderben
Der Meister hat gesagt: “Wie der Mensch in seinem innersten Herzen denkt, so ist er.”
Was ich in meinem Garten gepflanzt habe, ist, was ich bin, oder besser gesagt, ist, was ich glaube zu sein, und alles, was ich je in meinem Leben erfahren werde, ist, was ich im Garten meines Herzens pflanze.
Wenn ich Samen des Schmerzes und der Zurücksetzung säe, so pflanze ich in meinen Garten die Überzeugung, ungeliebt zu sein, pflanze Dornen des Schmerzes und der Benachteiligung,
Selbstmitleid wird die Erfahrung meines Lebens sein.
Ich bin ein Gärtner. Mein Herz ist mein Garten
Meine Gedanken kommen aus meinem Garten, und meine Worte und Gedanken säen wiederum die Blumen oder das Unkraut“.
(Aus der ersten Schriftrolle der Essener)