Etappe 11: Dinkelsbühl → Feuchtwangen

Der Bahnhof in Dinkelsbühl. Von hier bin ich mit dem Dampfzug nach Feuchtwangen gefahren.

Datum: 28. Mai 2012
Strecke: 12 km, davon 3 gelaufen
Im Buch: Kapitel 6, Seite 38


Nach der mittelalterlichen Reichsstadt Dinkelsbühl führt der Weg weiter nach Feuchtwangen – eine Stadt, die aus einem Kloster hervorging und bis heute von dessen Kreuzgang geprägt ist. Hier treffen sich Geschichte, Theater und fränkische Gelassenheit.
Irgendwie hatte mich das Tuuten der Dampflock auf dem Weg nach Dinkelsbühl neugierig gemacht… Und so bin ich kurzentschlossen mit dem Dampfzug nach Feuchtwangen gefahren.

Der Marktplatz in Feuchtwangen
Da ich nun wesentlich früher als geplant in Feuchtwangen war, habe ich einige Stunden am Marktplatz in der Sonne gesessen, meditiert und meine Kontaktdaten gepflegt.
Der Name Feuchtwangen wirkt auf den ersten Blick etwas kurios. Tatsächlich beschreibt er ganz schlicht die Landschaft: „Wangen“ bezeichnet alte Hangterrassen – und im Tal der Sulzach war es früher deutlich feuchter als heute.
Feuchtwangen entstand aus einem Kloster, dessen romanischer Kreuzgang bis heute erhalten ist. Die Anlage prägt noch immer das Zentrum der Stadt.

Die Bühne für die Kreuzgangspiele
Seit 1949 werden im diesem Kreuzgang jeden Sommer Theaterstücke aufgeführt. 2012 etwa Shakespeares „Was ihr wollt“ und Umberto Ecos „Der Name der Rose“.
Die Bühne steht direkt im Kreuzgang – die Arkaden bilden die Kulisse.