Stefan Nathan Lange startete am 15. Mai in Bayern seine Wanderung nach Brüssel. Sieben Wochen, 900 Kilometer später wird er am Abend des 2. Juli in der Hauptstadt erwartet. Sein Ziel: Vertreter der Europäischen Kommission treffen und ihnen klarmachen, dass die Interessen der Menschen Vorrang vor denen von Banken und Konzernen haben müssen. Lange setzt sich ein für:
◦ Eine Welt ohne Geld,
◦ Wandel vom Konkurrenzdenken zum kooperativen Handeln,
◦ Rückkehr zu kleineren, gemeinschaftsorientierten Strukturen,
◦ Mehr Regionalisierung.
Ob er tatsächlich Kommissionsmitglieder trifft, ist unklar. Er hat mehrere E-Mails verschickt und hofft, am Tag einer Finanz- und Banken-Sitzung während der Mittagspause ein paar Minuten sprechen zu können.
Route: Koblenz – Aachen – Maastricht – Tongeren – Leuven – Brüssel.
Öffentliche Resonanz: „Ich bekam nur positive Reaktionen.“
Wegen seiner Blindheit (er kann nur hell/dunkel unterscheiden) ist er angewiesen auf einen speziellen GPS für Blinde, einen Langstock und Mitwanderer, die er besonders in den Niederlanden und Belgien fand.
(Quelle: http://www.demorgen.be/dm/nl/994/stand-der-dingen/article/detail/1463787...)