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900 km ab Chiemgau - Blind und zu Fuß nach Brüssel (Bayern 2 Radio, 7. August 2012)

Nehmen wir mal an, Ihnen werden die Rettungsschirme langsam unsympathisch. Sie misstrauen der Sache? Sehen alles als Geschenk an die Banken? Sie hätten gute Lust mal in Brüssel ihre Meinung zu sagen? Würden Sie deswegen persönlich zu Fuß nach Brüssel laufen? Ganz allein, entlang teils stark befahrener Straßen. Wohl eher nicht… Stefan Lange aus Oberbrunn im Chiemgau aber, der hat das gemacht. Zu Fuß!

Blinder Stefan Nathan Lange geht von Pittenhart nach Brüssel: Viel gesehen - ohne Augenlicht (Oberbayerisches Volksblatt, 18. Juli 2012)

Pittenhart - "Obwohl ich blind bin, verschließe ich nicht die Augen vor dem, was nicht in Ordnung ist", betont Stefan Nathan Lange - und pilgerte von Pittenhart nach Brüssel!
Um für eine neue Weltordnung zu werben, ist der 51-Jährige allein und zu Fuß, unterstützt nur von einem Navigationsgerät und dem weißen Taststock, vom Chiemgau bis nach Brüssel gepilgert - eine Leistung, die auch EU-Kommissar Laslow Andor überzeugte, der den blinden Wanderer persönlich empfing.

Fast blind von Pittenhart bis Brüssel - 51-Jähriger schlägt sich zu Fuß bis zum Europaparlament durch (Trostberger Tagblatt, 14. Juli 2012)

Pittenhart. Sieben Wochen lang, von Mitte Mai bis Anfang Juli, ist Stefan Nathan Lange aus Pittenhart-Oberbrunn zu Fuß vom Chiemgau bis nach Brüssel gewandert. Und das, obwohl er fast blind ist. Der 51-Jährige hatte seinen 900 Kilometer langen Marsch quer durch Deutschland und Holland bis zum Europaparlament unter das Motto „Wir nehmen unser Leben in die eigenen Hände -Bewusst Sein, Miteinander füreinander" gestellt.

Blinde wandelt 900 kilometer voor wereld zonder geld (De Morgen, Belgien, 2. Juli 2012)

Stefan Nathan Lange startete am 15. Mai in Bayern seine Wanderung nach Brüssel. Sieben Wochen, 900 Kilometer später wird er am Abend des 2. Juli in der Hauptstadt erwartet. Sein Ziel: Vertreter der Europäischen Kommission treffen und ihnen klarmachen, dass die Interessen der Menschen Vorrang vor denen von Banken und Konzernen haben müssen. Lange setzt sich ein für:
◦ Eine Welt ohne Geld,
◦ Wandel vom Konkurrenzdenken zum kooperativen Handeln,
◦ Rückkehr zu kleineren, gemeinschaftsorientierten Strukturen,
◦ Mehr Regionalisierung.

Een blinde man loopt protesttocht van Beieren naar Brussel ( Limburg Dagblad, 28. Juni 2012)

Von Nils Rompen
Stefan Lange (52) ist nahezu blind und macht mit seinem Protestmarsch ein persönliches Statement gegen das heutige politische Klima. Er läuft allein von Bayern nach Brüssel, um dort die Politik wachzurütteln.
Unterwegs ist er vollständig auf die Güte der Menschen angewiesen. Über ein Couchsurfing-Gesuch kam er zu seinem Schlafplatz in Hoensbroek: Montag traf er in Maastricht Kim Straube, die schon länger überlegte, ob sie ihn ein Stück begleiten sollte. Am Vortag ging er von Vlijmen aus nach Maastricht, fand in Elsloo keine Unterkunft.

Blinder Wanderer unterwegs nach Brüssel (Rheinzeitung Ahrweiler, 27. Juni 2012)

Bad Breisig. Blind zu sein, hielt Stefan Nathan Lange nicht davon ab, sich zu Fuß auf eine 900 Kilometer lange Wanderung vom Chiemsee bis nachBrüssel ins Europaparlament zu begeben. Dort wollte er sich für eine bessere Welt einsetzen. Der Wanderer, der seit dem 15. Mai unterwegs ist, machte jetzt im Eifeldorf FZP (Freizeitpädagogisches Zentrum) Bad Breisig Station, um dort mit deutschen und ungarischen Jugendlichen während einer Begegnungswoche des Sinziger Jugendzentrums HoT über seine Mission zu sprechen.

WDR-Fernsehen: Lokalzeit Aachen (23. Juni 2012)

Die in Brüssel sehen nicht, was schief läuft, sagt einer, der selbst kaum noch etwas sehen kann. Er hat sich auf den Weg gemacht, um als Blinder den Europapolitikern die Augen zu öffnen. Sie lernen ihn gleich kennen – nach der Vorschau.
Gut, unsere Kicker gestern Abend, die sind schon beachtlich rumgelaufen auf dem Platz. Respekt. Aber mit Verlaub: nichts gegen Stefan Nathan Lange. 900 Kilometer hat er sich vorgenommen, und dabei ist er gar kein Fußballspieler. Und Stefan Nathan Lange ist nahezu blind. Vom Chiemgau bis nach Brüssel will er laufen, um mit den EU-Parlamentariern zu sprechen. Heute, nach 750 Kilometern strammen Fußmarsches, war Aachen sein Ziel.

Politik: Protestmarsch nach Brüssel (Sinziger Zeitung, 20. Juni 2012)

Seit dem 15. Mai befindet sich Stefan „Nathan“ Lange auf einer besonderen Protest-Wanderung vom Chiemgau nach Brüssel. „Ich geh nach Brüssel und sagen denen, dass wir nicht mehr mitmachen“, umschreibt der Protest-Wanderer sein Anliegen. Die lange Wanderung ist dabei ein ebenso entschlossenes wie mutiges Unterfangen. Denn Lange ist so gut wie blind. „Obwohl ich fast blind bin, verschließe ich nicht die Augen vor dem, was in der Welt nicht in Ordnung ist! Ich will mich jedoch nicht damit aufhalten, die Missstände aufzuzählen, sondern positiv beschreiben, wie ich mir eine menschliche Welt vorstelle“, so Lange.

Braucht das deutsche Volk einen „Blinden“-Führer? (Schild-Verlag, 20.06.2012)

Stefan Nathan Lange (51) geht von Pittenhart-Oberbrunn (Bayern, Nähe Chiemsee) nach Brüssel zum Europaparlament. Warum tut sich das einer an? Und dann ausgerechnet ein fast gänzlich Blinder? »Ich gehe nach Brüssel und sage „denen“, daß wir nicht mehr mitmachen!«Wir nehmen unser Leben in die eigenen Hände! Stefan Nathan Lange ist ein wirklich ungewöhnlicher Mensch, der auf jeden mit offenem Herzen zugeht. Die Kraft für den langen Weg gibt ihm seine Überzeugung, daß hier etwas gewaltig schief läuft und sehrwohl jeder einzelne etwas ändern kann – wenn er denn wirklich will.

Stefan Nathan Lange: Mit dem Blindenstock nach Brüssel (Aachener Nachrichten, 20.06.2012)

Stolberg. Wer dieser Tage in der Gegend einen Zwei-Meter-Mann mit roter Kappe sieht, der einen gelben Trolli hinter sich herzieht: Das ist Stefan Nathan Lange, zu Fuß unterwegs von Oberbrunn im Chiemgau nach Brüssel. Dort will er im europäischen Parlament zu mehr Demokratie aufrufen.

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