Das Faltblatt - Worte für einen Weg

Den folgenden Text enthielt mein Faltblatt, das ich unterwegs verteilt habe.


Ich gehe nach Brüssel und sage „denen“, dass wir nicht mehr mitmachen!

Wir nehmen unser Leben in die eigenen Hände! - Bewusst Sein Miteinander Füreinander

Grüß Gott · in lak´ech, a lak´en · Mitakuye oyacin · Namaste
Obwohl ich fast blind bin, verschließe ich nicht die Augen vor dem, was in der Welt nicht in Ordnung ist! Ich will mich jedoch nicht damit aufhalten, die Miss­stände aufzuzählen, sondern positiv beschreiben, wie ich mir eine menschliche Welt vorstelle.
Bei meiner Wanderung vom bayerischen Chiemgau quer durch Deutschland über Holland bis nach Brüssel zum Europaparlament möchte ich die Bot­schaft verbreiten, wie wir, „das Volk“, unser Leben wieder in die eigenen Hände nehmen und uns aus dem Klammergriff des Macht- und Geld-Systems lösen können.
Alles, was auf diesem Planeten von Menschen erschaffen wird, entsteht durch Arbeit,
aber die Früchte der Arbeit kommen weniger den Schaffenden als den Kapital­eignern und ihren Helfershelfern zugute.
Der Wandel ist unaufhaltsam. Wenn wir die abgegebene Macht wieder zu uns zurückholen, die Verantwortung für unser Leben wieder selbst über­nehmen, dann muss es nicht zu Crash und Chaos kommen, dann ist vielmehr ein sanfter Wandel möglich.
Es geht um einen Bewusstseinswandel, ein neues Paradigma: Weg von Konkurrenz­denken und Wettbewerb hin zu Kooperation und gegenseiti­ger Unterstützung. Das persön­liche Wohl entsteht daraus, dass sich jeder für das Wohl des Anderen einsetzt. Und so überwinden wir Ego-zentriertes Handeln zugunsten eines liebenden Miteinanders. Wir haben es selbst in der Hand, die neue Gesell­schaft, das neue Miteinander zu formen und zu leben!
Wir sind Teil des Ganzen und somit auch Teil der Natur - unserer Mitwelt - und alles ist mit allem verbunden. Im Gegensatz zu dem von uns Menschen praktizierten Nullsummen- oder Negativsummen-Spiel spielt die Natur ein Plussummen-Spiel –
Fülle ist die Devise!

»Der Unterschied zwischen dem was wir tun
und dem was wir in der Lage wären zu tun
würde genügen um die meisten
Probleme der Welt zu lösen.«
(Mahadma Gandhi)

Von heute an ändern wir unsere Gewohnheiten und helfen anderen, dies ebenfalls zu tun. Es ist nicht zu spät. Heute ist die richtige Zeit dafür.
 

Was brauchst Du wirklich?

Alles, was der Mensch braucht, um ein erfülltes Leben zu führen, besteht aus einem Dach über dem Kopf, das ihm einen gewissen Komfort bietet, und regelmäßig ausreichend Nahrung, um am Leben zu bleiben und den Körper gesund zu erhalten.
Zuerst gilt es, die Versorgungsstrukturen vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen. Das heißt: Weg von der Konzentration/Monopolisierung und Globalisierung hin zu Dezentralisierung und Regionalisierung.
Gesundheit… ist die wichtigste Lebensbedingung und wird vor allem durch ein gesundheitsfördern­des und –erhaltendes Umfeld gewährleistet. Ein Gesundheits­wesen auf der Grundlage von Eigen­verantwortung und Solidarität berücksichtigt, dass jeder Mensch individuell erkrankt und seinen eigenen Weg zur Gesundung benötigt.
Dabei ist es wichtig, den ganzen Menschen – Körper, Geist und Seele – einzubeziehen und der Ursache der Erkrankung auf den Grund zu gehen, nicht bei den Symptomen an der Oberfläche stehen zu bleiben.
Ernährung: Gesunde Lebensmittel, die diese Bezeichnung verdienen, werden da produziert, wo sie gebraucht werden – idealerweise von den Konsumen­ten selber oder zumindest unter deren Mitarbeit. Eine Umwidmung von „Abstandsgrün“, vertikale Gärten und Dachbegrünung ermöglichen auch in den Städten eine teilweise Selbstver­sorgung, ergänzt durch Versorgung aus dem angrenzenden Umland.
Kleidung: Durch Anbau der vielseitigen alten Nutz­pflanzen Hanf, Leinen und Nessel kann das Roh­material für unsere Kleidung regional gewonnen werden. Somit muss keine Baumwolle, die unter unwürdigen Verhältnissen produziert wurde um den halben Erdball transportiert und auf ungesunde Kunstfasern kann verzichtet werden. Hanf ist zudem auch ein vielseitiger Rohstoff z.B. für die Herstellung von Papier, Karosserien, Seilen und Beton-Armierungen.
Arbeit: Wenn jeder das tut, was er gut kann und gerne tut, ist für alle gesorgt! Durch die Abschaffung vieler sinnloser und überflüssiger Tätigkeiten wird ein enormes Potential frei, sodass wir insgesamt viel weniger arbeiten werden. Tätigkeiten, die dem Gemeinwohl und den Menschen dienen werden wieder ihre angemessene Würdigung erfahren.
Soziales: Soziale Sicherheit entsteht in der menschlichen Begegnung durch gelebte Solidari­tät. Wenn ein Mensch sich dem anderen zuneigt, sich für ihn interessiert, entsteht aus dieser Nähe ein Bewusstsein für Notlagen. In dem Maße, wie es gelingt, Notlagen wahrzunehmen und gemeinsam zu meistern, wächst das Vertrauen. Ein vertrauensvolles menschliches Umfeld stärkt den Mut zum eigenen Weg. „Die Stärke einer Gemeinschaft misst sich am Wohl der Schwachen, Bedürftigen“. Die Gemein­schaft hilft dort, wo der Betroffene Hilfe braucht und gibt das, was dieser nicht selber zu leisten vermag.
Produktion: Die industrielle und handwerkliche Ferti­gung der Dinge des täglichen Lebens kann erheblich reduziert werden, wenn wir wieder hoch­wertige und langlebige Waren produzieren. Der Schlüssel hierfür ist die grundlegende Umwandlung unseres Geld- und Wertesystems.
Energie: Eine vollständig dezentrale Energie­versorgung ist möglich! In einer kurzen Übergangszeit kann dies durch die Nutzung der bekannten regenerativen Energiequellen erfolgen. Sehr bald wird diese dann aber durch Nutzung der überall frei verfügbaren sogenannten Freien Energie (Raum­energie, Nullpunktsenergie) abgelöst.
Geld: Das Zinssystem und die „Geldschöpfung aus dem nichts“ wird abgeschafft, das Geld wird wieder zu dem gemacht, was es ursprünglich sein sollte: Ein Tauschmittel. Doch auch dies ist nur eine Zwischen­phase: Wenn der Bewusstseins­wandel zu einer menschlichen, solidarischen Gesellschaft vollzogen ist, bedarf es keiner Bewertung von Leistungen und Dingen mehr – wir gelangen zu einem freien Austausch.
Bildung: Unsere Kinder werden nicht mehr „für den Markt“ geformt, sondern ihre Talente und Neigungen werden gefördert. Die spirituellen/kosmischen Gesetze und die wahren natürlichen Zusammen­hänge werden vermittelt.
Medien: Der Fokus der Berichterstattung und Information wird auf positive, lebensfördernde Inhalte gelenkt.
 

Und wie können wir das erreichen?

Ohne Konfrontation mit den bestehenden Machteliten treten autarke Gemeinschaften aus dem System aus und hinterlassen es am Ende als leere Hülle. Bankiers, Geldadel, Konzerneigentümer, Medienfürsten und Politiker können dann ohne Volk weitermachen und sich gegenseitig betrügen, belügen, vergiften und versklaven.

1.) Selbstversorgung, Tauschhandel und Alternativwährungen

Wer sich einen Sachwert selbst schafft, zahlt dafür keine Steuern. Wer ihn privat mit anderen tauscht ebenfalls nicht. Geld benötigt man eigent­lich nur, um den Tausch in der arbeitsteiligen Wirtschaft zu erleichtern. In vielen Regionen gibt es schon Regionalwährungen – z.B. den Chiemgauer und den Münchner Regio.

2.) Abhängige Beschäftigung beenden

Als Privatleute zusammenarbeiten und damit Sozial­versicherung und den direkten Steuereinzug von der Quelle sparen.

3.) Nur den nötigsten Geldbedarf im System beschaffen

Der übrige Geldbedarf kann je nach Fähigkeiten durch wenige Tage offizielle Arbeit im Rahmen der steuerfreien Grenzen beschafft werden.

4.) Bankrun und Geldboykott

Wenn nur jeder fünfzigste Euro von den Bank­konten abgehoben wird, bricht die Macht der Banken zusammen. Der Mindestreservesatz von nur 2 Prozent bewirkt, daß man den Banken 100.000 Euro entziehen kann, indem man nur 2.000 Euro vom Konto abhebt.
Außerdem alle Aktien, Lebensversicherungen, Anleihen, Papier­geld und sonstigen Papierwerte in Sachwerte umtauschen!

5.) Boykott systemrelevanter Banken und Versicherungen

Alternative: Genossenschaftsbanken wie z.B. Gls Gemeinschaftsbank und Artabana Solidar­gemeinschaft statt Krankenkasse.

6.) Boykott der Konzerne durch Regionalisierung

Alternativen bieten Wochenmärkte und regionale Hersteller. Dies belebt die regionale (Tausch) Wirtschaft und ist auch besser für die Gesundheit.

7.) Boykott der legalen Drogen

Wer stark und selbstbewusst ist und die Welt unvernebelt sehen will, der verzichtet auf alle Drogen (auch Alkohol und Nikotin), erhält seine Gesundheit und erkennt mit klarem Kopf die Dinge, die anderen verborgen bleiben (sollen).

8.) Boykott der Pharmakonzerne

durch Anwendung alternativer Medizin

9.) Boykott der System-Medien

Die Antwort heißt: Alles abschalten, abmelden, nebenbei noch Kosten sparen und sich nur noch über unabhängige Medien informieren!
Unabhängige Informationen und echte Kultur findet man im Internet (außerhalb der Konzern­seiten) und auf regionalen Veranstaltungen.

10.) Boykott der System-Politiker

Bei Wahlen kleine, neue Parteien wählen, die noch nicht korrumpiert sind, um so den bestehen­den Sumpf zumindest vorübergehend trockenzulegen.
 
Mit diesen Schritten, an denen sich jeder Einzelne ganz oder zumindest teilweise beteiligen kann, lässt sich das System effektiv und gewaltlos beseitigen und Platz für ein besseres schaffen.
( www.steuerboykott.org)
 

Route und Zeitplan

Los geht es am Dienstag, dem 15. Mai in Pittenhart-Oberbrunn (Bayern/Chiemgau, Nähe Chiemsee). In allen Orten, in denen ich Station mache, möchte ich die Menschen informieren und ins Gespräch kommen – auf dem Marktplatz, vor dem Rathaus oder abends im Lokal.
Erstes Ziel ist der Bayerische Landtag in München und die Innenstadt.
Dann geht es über Augsburg, Nördlingen, Dinkels­bühl und Feuchtwangen nach Rothenburg ob der Tauber.
Die nächsten Etappen sind Michelstadt im Oden­wald, Darmstadt und Frankfurt am Main, wo ich dem Bankenviertel einen Besuch abstatten werde. In Wiesbaden steht dann der Hessische Landtag auf dem Programm.
Über Koblenz, Bad Neunahr, Euskirchen und Düren gehe ich dann nach Aachen.
In Heerlen reise ich in die Niederlande ein und erreiche über Maastricht schließlich Brüssel.
Die geplante Ankunft dort ist Anfang Juli, zur letzten Sitzungswoche des Europa-Parlaments vor der Sommerpause.
Mein ständiger Begleiter wird das Navigations­gerät Trekker Breeze sein, das speziell für Blinde und Fuß­gänger konzipiert ist. Wer mich gerne auf einzelnen Abschnitten meiner Reise begleiten möchte ist herzlich willkommen. Ich freue mich auch über private Übernachtungs­möglichkeiten.
Und wenn ich nicht alleine beim Europaparlament eintreffe, sondern besonders auf der letzten Etappe viele Begleiter habe und andere sogar aus anderen Richtungen dazustoßen, wird dies die Wirkung verstärken…
Die gesamte Wanderung werde ich auf der Seite www.neue-weltordnung.net dokumentieren, wo auch Hintergrundinformationen zur Vision und die vollständige Route zu finden sind.
 


Lass Dich von Deiner Intuition leiten
Lass Dich wie die Delphine von den Wellen
und die Vögel von den Winden tragen.
Führe ein Leben im Einklang mit der Natur
und diene dem Leben
Lächle ein Lächeln, das "Danke" sagt
und ein Gefühl von Einheit
mit allem was ist aufbaut.
Sei empfänglich für Einfachheit und Freude.
Sei selber Quelle von Fröhlichkeit,
Mitgefühl und Freude.
Lege die Opfer- Täter- und Retter-Rolle ab.